Der Dalai Lama kommt 2007 nach Hamburg!
Der Dalai Lama ist vom 21. bis 27. Juli 2007 auf Einladung des Tibetischen Zentrums e.V. zu öffentlichen Vorträgen in Hamburg:
- Wochenende 21./22. Juli 2007: Frieden lernen - Die Praxis der Gewaltlosigkeit
- Mo.-Fr. 23. bis 27. Juli 2007: Buddhistische Philosophie und Praxis.
Erklärungen zu den “400 Versen” des indischen Meisters Aryadeva
Eine Eintrittskarte Zu der Veranstalltung kann man bei www.dalailama-hamburg.de erwerben.
Der Eintrittspreis ist recht hoch (Erwachsene 80,- € für das Wochenende, 225,- € für die 5 Tage unter der Woche) doch wie heisst es so schön auf der Seite:
Die Gelder werden verwendet, um die Großveranstaltung zu organisieren. Ein Überschuss wird nicht angestrebt. Sollte sich aufgrund einer unerwartet hohen Teilnehmerzahl nach Begleichung aller Kosten dennoch ein Plus ergeben, wird das Geld in Absprache mit S.H. dem Dalai Lama gemeinnützigen Zwecken gespendet.
Mich wird man dort sicherlich antreffen, denn ich werde es mir nicht entgehen lassen, diesem ausserordentlichen Menschen zu begegnen!
Donnerstag, 30.11.2006 um 03:25 Uhr
[…] Entweder, ich wage eine Anfrage im Büro seiner Heiligkeit, oder ich warte bis er nach Hamburg kommt (2007) und mache meine eigenen Fotos…. […]
Dienstag, 02.01.2007 um 21:59 Uhr
[…] Dalai Lama im Tibetischen Zentrum im Juli […]
Samstag, 05.07.2008 um 15:14 Uhr
Dem morgigen Geburtstagskind mein Wunsch, er möge seine Heimat irgendwann so wiederfinden, wie sie zur Zeit seiner Geburt war.
Tenzin Gyatso (tibetisch: བསྟན་འཛིན་རྒྱ་མཚོ་, gebürtig Lhamo Dhondrub; * 6. Juli 1935 in Taktser, Provinz Amdo, Tibet) ist ein bedeutender Linienhalter der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus, buddhistischer Mönch, Befürworter der Rime-Bewegung und seit 1940 der 14. Dalai Lama. Er selbst gibt seinen Namen mit “Kon-dun” an (siehe “Die Wut und der Stolz” der Journalistin und Schriftstellerin Oriana Fallaci). Die formelle europäische Anrede ist „Seine Heiligkeit“ (in Anlehnung an die Anrede vergleichbarer religiöser Würdenträger). Die Tibeter selbst nennen ihn zumeist Kundün, Yeshe Norbu oder Gyalwa Rinpoche.
Für mich ist er eine lebende Ikone des Friedens und der Gewaltlosigkeit - für mich als Christ wohlbemerkt, dessen Religionsstifter die Gewaltlosigkeit in gleichem Maße predigte. Kon-dun hat jedoch viel “Glück” gehabt - die Zeiten der Kreuzigung sind Geschichte - heute werden andere Methoden genutzt, um Andersdenkende zu beseitigen.
Nun, die EM ist vorbei und das schwarz-rot-goldene Flaggenmeer des wiedererweckten “Nationalstolzes” ist versiegt. Jetzt steht eine andere Flagge an: Jene, die in einigen Teilen dieser Welt verboten ist, weil sie zu zeigen eine Solidarität mit den Unterdückten und Vertriebenen heraufbeschwört, die einigen opportunistischen Weltkonzernen und deren diktatorischen Handelspartnern ein Dorn im Auge zu sein scheint - die Flagge Tibets!
Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat und die Artikel des Grundgesetzes garantieren uns die Freiheit der persönlichen Entfaltung und Meinung. WIR haben somit wirklich Glück gehabt, und somit ist es eigentlich auch unsere Pflicht, Flagge zu zeigen und für jene zu demonstrieren, die sich selbst nicht mehr helfen können.
Ein Besuch auf E-Bay, Stichwort “Autofahne, Aufkleber, free Tibet” dauert nur 5 Minuten und kostet 2 Schachteln Zigaretten. Morgen werde ich mit meinem Auto und dieser Flagge herumfahren, um iwSdW Flagge zu zeigen. Und das werde ich auch während der Olympischen Spiele tun und darüber hinaus, denn …
… für mich ist Kon-dun eine lebende Ikone des Friedens und der Gewaltlosigkeit - für mich als Christ wohlbemerkt, dessen Religionsstifter die Gewaltlosigkeit in gleichem Maße predigte.
Wofür sonst würde es sich lohnen, Flagge zu zeigen, als für die Hoffnung, China möge das Unrecht einsehen und den Tibetern zurück geben, was den Tibetern gehört?
Ich wünsche dem jetzigen Daila Lama, dass er bei bester Gesundheit noch viel älter wird, als seine Widersacher es ertragen können und am Ende den gewaltlosen Kampf gewinnt.
[Boykott 2008]
LG
ritch